11.-Klässler zu Besuch in der Stadt der Banken

Frau Stoilick von der EZB

 

Am 8. März 2017 trafen sich die Schüler der Wirtschaft und Recht-Kurse von Herrn Rösel und Herrn Kirch aus der Q11, und das W-Seminar „Marketingkonzepte“ unter der Leitung von Herrn Kirch um 8 Uhr am Buswendeplatz vor dem Gymnasium Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid. Der Bus fuhr in die Bankenmetropole Frankfurt zur Europäischen Zentralbank, kurz EZB. Als wir nach einer zweistündigen Busfahrt in Frankfurt ankamen, stieg die Aufregung und die Neugierde, was uns wohl erwarten würde. Nachdem wir alle am Eingang kontrolliert und unsere Taschen durchleuchtet waren, konnte die Führung durch die EZB endlich losgehen. Aber nicht für alle! Drei Schülern, die nicht im Voraus als Besucher in der EZB angemeldet wurden, wurde der Eintritt in die Bank der Banken verwehrt. Dann begann die Führung für die restlichen Schüler und die beiden Lehrer. Alle lauschten sehr gespannt den Worten von Frau Stoilick, die uns vieles über die Architektur der EZB erzählte. Leider durften wir uns nur im Besucherzentrum des Hauptgebäudes aufhalten, was aber gar nicht schlimm war, weil sich trotzdem jeder ein Bild von dem Auftrag, der Arbeit, sowie dem Arbeitsumfeld der EZB machen konnte. Anschließend verfolgten wir den Vortrag in einem speziell dafür vorgesehenem Raum. Anhand von Kurzfilmen und Bildpräsentationen veranschaulichte uns Frau Stoilick die Geldpolitik der EZB und die Zusammenarbeit mit den einzelnen EU-Staaten. Wir erfuhren, dass die grundlegende Aufgabe der EZB die Festlegung und Ausführung der Geldpolitik für das Euro-Währungsgebiet ist. Auch die Durchführung von Devisengeschäften, die Haltung und Verwaltung (Portfoliomanagement) der offiziellen Währungsreserven der Mitgliedstaaten des Eurogebiets und die Förderung des reibungslosen Funktionierens der Zahlungssysteme sind weitere Aufgaben der EZB. Jedoch ist es das vorrangige Ziel des Europäischen Systems der Zentralbanken, die Preisstabilität zu gewährleisten.
Nachdem wir uns mit den bereitgestellten Getränken und Keksen gestärkt hatten und das Gruppenbild gemacht war, verabschiedeten wir uns von dem 41 Stockwerke hohen Gebäude und fuhren gemeinsam in die Frankfurter Innenstadt. Wir hatten jetzt zwei Stunden zum Relaxen. Nachdem sich alle pünktlich am vereinbarten Treffpunkt wieder eingefunden hatten, machten wir uns auf den Heimweg. Trotz einiger kurzer Verzögerungen auf der Autobahn erreichten wir das Gymnasium kurz nach 17 Uhr.

Text: Karin Ehrlich und Julia Schwab, Q 11 / Foto: Frau Stoilick (EZB)