Besuch im Georg Schäfer Museum und der Wissenswerkstatt in Schweinfurt

MuseumAII

 

Die fünften Klassen des LSH Wiesentheid verbrachten am 29. Januar einen erlebnis- und lehrreichen Tag im Georg Schäfer Museum und der neuen Wissenswerkstatt in Schweinfurt.
Unter Begleitung der beiden Lehrkräfte Andrea Willacker und Axel Weiß fuhren die jungen Gymnasiasten in die facettenreiche und betriebsame Stadt, um deren aktuelles Kultur- und Wissensangebot auf schülergerechte Weise wahrzunehmen. Während des Vormittags erkundete zeitgleich jeweils eine Klasse das Angebot der Wissenswerkstatt und die andere jenes im Museum, um dann am Nachmittag wiederum wechselseitig unterwegs zu sein. Auf diese Weise kamen alle zum Ziel und brachten am Ende des Ausflugs auch ihre dort erstellten praktischen Arbeiten mit nach Hause.
Die noch junge Wissenswerkstatt ist seit September 2013 geöffnet und stellt sich vor: Sie will ‚Interesse für Technik wecken und jungen Menschen berufliche Perspektiven und Chancen aufzeigen. Das Angebot richtet sich an alle Kinder und Jugendliche in der Region Schweinfurt und ist kostenlos. Als zentrales Element sollen die Phänomene aus Naturwissenschaft und Technik ganz handfest erlebt werden, im Mittelpunkt steht der spielerische Umgang mit Technik.‘
Der Erfolg dieses modernen Konzeptes bei den jungen Schülern war sehr groß. Unter Hilfe und Anleitung der sympathischen und kompetenten Mitarbeiter bauten alle jungen Teilnehmer in der relativ kurzen Zeit massive Miniatur-Windräder aus Holz und Metall bzw. elektrische Stromkreise mit Ventilator und Glühlampe. Die Freude bei der Entwicklung ihrer kleinen Modelle und der Stolz über die Ergebnisse war ihnen durchgängig anzusehen.
(Weitere Informationen unter www.wiwe-sw.de)
Im Georg Schäfer Museum begegneten die Schüler einer ganz anderen Welt – jener der Kunst des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Mit beeindruckenden Gemälden und vielen Papierarbeiten bietet das Museum ein Panorama der unterschiedlichen Kunstströmungen dieser Zeit – vom späten Rokoko, über die Klassizisten und Romantiker bis hin zu den Impressionisten und Sezessionisten. Besonders die großformatigen Ölgemälde der deutschen Impressionisten (z. B. von Corinth, Slevogt und Liebermann) hatten es den jungen Besuchern angetan.
Im Idealfall vermitteln Museumsbesuche Schülern einen positiven und nachhaltigen Gesamteindruck, der die Lust auf weitere Erkundungen dieser Art sehr fördern kann. Hier ist das in vollem Umfang gelungen, wie die Rückmeldungen der Schüler erkennen ließen – dank der empathischen und spannenden Betreuung durch die beiden Museumspädagoginnen, die sich jeder Klasse in jeweils zwei Gruppen annahmen.
Das ansprechende Führungsangebot wurde adäquat durch ein Programm im dortigen museumspädagogischen Atelier ergänzt. Hier durften die Schüler ihre Eindrücke aus der vorherigen Begegnung mit den Kunstwerken umsetzen – sie malten und experimentierten mit Neugier und Hingabe. Und so hielten auch sie ihre praktischen Ergebnisse während der Rückfahrt in der Hand, die dann im Kunstunterricht fortgeführt und besprochen werden.
(Weitere Informationen unter www.museumgeorgschaefer.de)

(Text: Axel Weiß)

 

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