Das grüne Klassenzimmer des LSH – der Werdsee im Spiegel der Jahreszeiten (Januar 2017)

Januar 2017
Beißender Frost überzog 28 Tage den Landkreis Kitzingen, mit – 2,7 Grad Durchschnittstemperatur bildete der Werdsee eine tragfähige Eisschicht. Die Natur war immer noch auf Sparflamme eingestellt. Von den Sämereien und Früchten der Hecke lebten die Standvögel wie Amseln, Kohl- und Blaumeisen. Der Zaunkönig hüpfte aufgeregt im Unterholz umher und suchte nach Kleininsekten. Nach Aas schauten die Rabenvögel wie die schon verpaarten Rabenkrähen und die Elstern. Der Eichelhäher ernährte sich von seinen im Herbst versteckten Samen. Trommelwirbel ließen sich im angrenzenden Auwald hören, der Buntspecht hat schon mit seiner Balzzeit begonnen. Der Dompfaff lebte von Sämereien und den noch in der Winterruhe befindlichen Knospen der Bäume. Doch mit der Wacholderdrossel war die erste Zugvogelart im Schulbiotop Werdsee eingetroffen. Der angrenzende Fasanenbach war nur noch an wenigen Stellen offen und so schützte die Eisschicht, ebenso wie beim Teich, die Gewässerorganismen vor Fressfeinden aus der Luft.

Anregungen zu Naturbeobachtungen im Februar:
Eichhörnchen mit den Blicken verfolgen und seine Futterverstecke finden!
Wo ruft das „Käuzchen“?
Der Vogel des Jahres 2017, der Waldkauz ist in Balzstimmung!
Kastanien- oder Fliederblütenknospen einfach längs mittig aufschneiden und staunen!

Viel Spaß beim Naturgucken, über eine Rückmeldung würde sich OStR Mann freuen!

Fotos von OStR Matthias Mann:
1 Werdsee mit Blick auf die Schule
2 Auwald Werdsee
3 Amsel auf Weißdornbusch
4 tiefgekühlte Hagebutten als Vogelnahrung
5 Fasanenbach Wasserfall