Europäische Müllkunst – aus Müll wird Kunst

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Durch das Projekt „Müllkunst“ wollten wir, Schüler der 6. und 7. Klassen, unter der Leitung von Frau Dr. Sandmeyer-Haus, Frau Kirch, Frau von Hayek und zwei Schülerinnen aus der Q 11, auf den Müllkonsum und die Überschreitung der Biokapazität der Industrieländer aufmerksam machen.

In fünf Gruppen gestalteten wir folgende Darstellungen des Problems:
Cool Globes: Wir überzogen Wasserbälle mit Pappmaschee, malten diese an und beklebten sie mit Plastik und Blech.
Europakarte: Wir fertigten eine Europakarte an, die mit Plastik und verschiedenen Themen aus Zeitschriften, wie Mode, Verkehr und Nahrung, beklebt wurde.
Dadurch wollten wir zeigen, dass all diese Themen etwas mit Umweltverschmutzung und Müllentstehung zu tun haben.
Der Müll, welchen wir herstellen und wegwerfen, wurde in oben genannten Gruppen künstlerisch veranschaulicht.
Einwegtüten: Auf Plastiktüten klebten wir verschiedene Kunststoffe, die Buchstaben ergaben. Diese Buchstaben bildeten dann das Wort „Müllkunst“.
Recyclingketten: Aus altem Katalogpapier schnitten wir immer dünner werdende Streifen, wickelten diese um einen Schaschlikspieß bis ein Kügelchen ergab und fädelten das auf ein Gummiband.
Teelicht- und Stifthalter: Aus Tetrapacks wurde die gewünschte Formgeschnitten und in diese Zement gefüllt. Das Teelicht wurde kurz eingedrückt, sodass die Halterung entstand. Blechdosen wurden mit Bändern und Sonstigem verziert.

Das Vorgehen der aufgezählten Gruppen diente zum Recycling des Abfalls. Außerdem wollten wir mit allen fünf Themen auf die Umweltverschmutzung aufmerksam machen und für die Gestaltung möglichst viel Abfall verwenden.
Wer etwas für die Umwelt und gegen den Müllkonsum tun möchte, sollte folgende Regeln beachten:
Rethink: Überlege ob du diese Dinge wirklich brauchst
Refuse: Kaufe keine unnötigen Dinge, die du leihen oder teilen kann
Reduce: Kaufe Dinge mit wenig Energieaufwand
Re-use: Benutze Konsumgüter möglichst lange
Repair: Wirf keine Dinge weg, die man reparieren kann
Recycle: Recycle oder verkaufe Dinge, die du nicht mehr brauchst

Dieses Projekt wurde beim Wettbewerb „Schluss mit schmutzig“ der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. eingereicht. Wir bekamen einen Buchpreis und eine Urkunde als Anerkennung für unsere Arbeit.

Text: Sarah Maul und Lea Klein (Kl. 7b)

Umweltschule LSH Wiesentheid