Religion Ethik

Unsere Fachschaft mit den Kollegen:

  • Herr Hubert Behr (katholische Religionslehre)
  • Herr Wilfried Jugl (evangelische Religionslehre)
  • Frau Veronika Finkel (Ethik)
  • Herr Martin Fromm (evangelische Religionslehre)
  • Frau Kerstin Pfost (katholische Religionslehre)
  • Herr Harald Pohl (katholische Religionslehre)
  • Frau Karin Strohm (evangelische Religionslehre)
  • Herr Axel Weiß (Ethik)

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Ethik, evangelische Religionslehre, katholische Religionslehre:

Die kleinen Fächer der großen Fragen

Ethik, evangelische Religionslehre und katholische Religionslehre leisten einen wichtigen Beitrag zur Verständigung zwischen den Kulturen und der Toleranz zwischen den Religionen ohne die es keinen friedlichen Dialog geben kann. Gleichzeitig leisten sie aber auch einen unschätzbaren Beitrag zur Identitätsfindung der Schüler und zu ihren Beteiligungsmöglichkeiten innerhalb unseres europäischen philosophischen und geistlichen Erbes.

Es sind zwar nur „kleine“, zweistündige Fächer, allerdings bieten sie oft die einzige Möglichkeit in der Lebenswelt der Schüler, sich mit wichtigen Lebens- und Weltanschauungsfragen auseinander zu setzen. In vielen Themenbereichen dieser Fächer haben die Schüler die seltene Gelegenheit, diese, sie betreffenden Fragen zu erörtern:

  • Was ist gut zu tun, wonach richtet sich das Gute?
  • Was ist der Mensch, was ist seine Aufgabe, worin erfüllt sich Sinn in seinem Leben?
  • Was ist der Tod, gibt es etwas „danach“, worauf darf ich hoffen, wie gehe ich mit Todesbegegnungen um?
  • Kann es ein höheres Wesen geben, wie kann ich mich ihm nähern, wie darüber denken, wie es erfahren?
  • Welche Antworten geben mir die Religionen und ihre Heiligen Schriften?
  • Wie sind sie entstanden und worin lag und liegt ihr Wert?
  • Welche Erkenntnismöglichkeiten hat der Mensch, was kann ich wissen, wie kann ich Glauben begründen?

Die Schlüssigkeit und Kreativität eines Beitrags ist bei diesen Themen oft wichtiger als seine dogmatische oder geisteswissenschaftliche Richtigkeit. Den Schülern werden Sinnantworten aus den Religionen und der Philosophie angeboten, die sie in ihrer Persönlichkeitsfindung unterstützen und für Krisensituationen stärken sollen.

Im Steigerwald-Landschulheim arbeiten die Fachschaften Ethik, evangelische Religionslehre, katholische Religionslehre ohne ideologische Barrieren eng zusammen. So sind z.B. alle Schulgottesdienste ökumenisch und selbstverständlich auch für Ethikschüler offen:

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P-Seminarangebot Qualifikationsphase 2016/18

Ethik: Das Thema steht noch nicht fest. Diskutiert werden die Themen Jugendkriminalität und Schule mit Zivilcourage.

Katholische Religionslehre: Bildstöcke in der Umgebung Wiesentheids.

P-Seminare sind nicht an eine Religions- oder Konfessionszugehörigkeit gebunden. Alle Seminare stehen also allen Schülern zur Wahl offen.

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Verwendete Schulbücher

Ethik
5-10: Forum Ethik
11-12: Ethikos

Evangelische Religionslehre
5-9: Ortswechsel
10-12: Kompetent evangelisch

Katholische Religionslehre
5-10: Religion vernetzt
11-12: Leben gestalten

Link zu den Fachprofilen und Lehrplänen

ISB Bayern

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Patenschaft Kindernothilfe

Seit 1999 unterstützt das Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid die Kindernothilfe durch eine Patenschaft. Das erste Patenkind, Jostus, ein Junge aus Afrika und konnte durch unsere Unterstützung zur Schule gehen. Das zweite Patenkind, Arazel, ein Mädchen aus Indonesien, wurde zusammen mit ihrer Familie unterstützt, sodass diese sich nach ein paar Jahren selbst über Wasser halten konnte, was natürlich den Idealfall einer Entwicklungshilfeaktion darstellt.
Unser mittlerweile drittes Patenkind heißt Solomonraj und ist ein Junge aus dem Südwesten Indiens. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe der Stadt Puttur im Distrikt Karnataka. Durch die Kindernothilfe und unsere Unterstützung kann er ein Jungeninternat der Church of South India, einer christlichen Gemeinde anglikanischer Denomination, besuchen. Er ist am 18.8.2001 geboren und hat eine Ader für Malerei und Biologie. So gilt sein besonderes Interesse der Tierwelt in Indien.
Die Lebensbedingungen in seiner Region sind ländlich und sehr einfach, allerdings auch sehr friedlich; Ausschreitungen religiöser Natur oder großstädtische Kriminalität kennt er nicht. Seine Freunde und er spielen in ihrer Freizeit vor allem Ballspiele, von denen in Deutschland allerdings nur Cricket bekannt ist. Fußball ist dagegen dort so gut wie unbekannt. Seit diesem Jahr besitzt die Schule sogar einen Computer, der ihnen durch einen deutschen, jungen Mann im freiwilligen, sozialen Jahr überlassen worden ist.
Die Patenschaft des LSH wird durch den Erlös des Elterncafes während des ersten Elternsprechtages im Dezember finanziert. Die Fachschaft Religionslehre/Ethik organisiert zusammen mit der SMV dieses Cafe, das jedes Jahr zwischen 250 und 300 Euro einbringt. Dass der Gewinn so groß ausfällt, ist aber vor allem den Eltern zu verdanken, die zum Elternsprechtag Kuchen, Torten und Plätzchen backen und mitbringen, damit sie dann vor Ort verkauft werden können.

PatenschaftKindernothilfe