Musik

Unsere Fachschaft mit den Kollegen:

  • Herr Michael Kütt
  • Frau Katja Rappelt
  • Herr Gerd Semle
  • Frau Christine Gumann
  • Herr Franz Huber

Weihnachtskonzert 2016:
„Ist es noch weit nach Bethlehem?“

Das Gymnasium Wiesentheid legt die Weihnachtsgeschichte musikalisch aus

Symbolisch machten sich die Chöre, Instrumentalisten, Solisten und die neu gebildete Musikklasse der 5. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Wiesentheid auf den Weg nach Bethlehem, der auch in diesem Jahr wegen der Renovierung der Mauritiuskirche über Gerolzhofen führte. Im festlich geschmückten Steigerwalddom bedankte sich Schulleiter Hilmar Kirch nach der Begrüßung der sehr zahlreichen Zuhörer bei dem gastgebenden Dekan Stefan Mai, bei der Fachschaft Musik und beim Gesamtleiter Franz Huber. Wie in den letzten Jahren wird mit einem Teil der Spenden Sé, die Partnergemeinde Gerolzhofens, unterstützt.
Musikalisch eröffnet wurde das Konzert mit einem innig vorgetragenen Advent-Jodler für Chor, Streicher und Flöten (Leitung: Franz Huber). Es folgten bekannte und auch unbekannte adventliche Weisen, wobei das mittelalterliche „Verbum patris humanatur“ mit dem Bass-Solo von Peter Buss-Hüttner ebenso beeindruckte wie der vom großen Lehrerchor beschwingt vorgetragene spanische Hirtenruf. Deutlich vernehmen konnte man auch das Klopfen an die verschlossenen Türen bei der Herbergssuche in „Somebody is knocking at your door“.
Mit wunderbar weichem und duftigem Vortrag führte Rebekka Möhringer in zwei Sätzen aus einer Sonate von Sammartini für Altblockflöte, feinfühlig begleitet von Michael Kütt am Cembalo, zur „Krippe im Stall“.
Hier machte die Musikklasse der 5. Jahrgangsstufe (Leitung: Gerd Semle) nicht nur gesanglich, sondern auch mit verschiedensten Instrumenten dem Christkind ihre Aufwartung. „Mary’s Boychild“ wurde von den jüngsten Konzertteilnehmern mitreißend musiziert und zauberte den Zuhörern ein Lächeln in das Gesicht. Der große Schulchor folgte mit zwei wunderschönen Wiegenliedern („Mary had a baby“ und „Still, still, still“), gefühlvoll begleitet von Flöten (Rebekka Möhringer, Marina Haissig, Evi Semle), Streichern (Christine Gumann, Katja Rappelt, Gerd Semle und Continuo (Rachel Fromm, Gabriele Huber). Mit drei Stücken für Oberstimmen strahlte der Mädchenchor weihnachtlichen Glanz in beeindruckender Weise aus, wobei nicht nur das spanische „A la Nanita Nana“ besonders zu gefallen wusste.
Im Anschluss sorgten nun die „Rockband“ (Leitung: Gerd Semle) und die „Most Little Bigband“ (Leitung: Michael Kütt) für klangliche Vielfalt. Souverän boten die jeweiligen Bandmitglieder „Have yourself a merry little Christmas“, das legendäre „Imagine“ von John Lennon und augenzwinkernd „Frosty Rudi“ dar.
Den Weg nach Bethlehem beleuchtete im Anschluss die Musikklasse, die den Kanon „Christkind leuchte uns voran“ mit beherztem Einsatz intonierte und sodann musikalisch die Frage stellte: „Ist es noch weit nach Bethlehem?“ Die Antwort im Lied lautete: „Ja, schon sind wir da“.
Nun konnte sich Lob und Preis über die Menschwerdung Gottes in den abschließenden Chorstücken „Heut ist der Tag der Freude“ und „Sei uns mit Jubelschalle“ freudig und jubelnd Luft schaffen und das gesamte hochkonzentrierte Auditorium, das bisher auf Applaus zwischen den Stücken verzichtet hatte, durfte beim gemeinsamen „Es ist ein Ros’ entsprungen“ kräftig mitsingen und daraufhin als verdienten Lohn für alle Beteiligten langanhaltend applaudieren.

Text: Markus Henneberger
Foto: Elmar Halbritter (eine entsprechende Bildgalerie folgt in Kürze)

Frühlingskonzert 2016:
Am Mittwoch, den 16.03.2016 fand in der vollbesetzten Sporthalle des Gymnasiums Wiesentheid wieder dessen traditionelles Frühlingskonzert statt.

Unter der Gesamtleitung des Fachbetreuers Michael Kütt hatte die Fachschaft Musik wieder ein abwechslungsreiches Programm von „Barock bis Rock“ zusammengetragen, wobei die durchweg hohe Qualität der musikalischen Beiträge der jungen Musikerinnen und Musiker beeindruckte. Umrahmt vom Chor, (Leitung Franz Huber), der sowohl beschwingt („The Scat Calypso)“ von Lorenz Maierhofer) bis besinnlich („Weit weit weg“ von Hubert von Goisern) überzeugte, trugen das „Kleine Orchester“ (Leitung Katja Rappelt) mit „Jazzin‘ About Suite“, die Rockband (Leitung Gerd Semle) und die „Most little Bigband“ (Leitung Michael Kütt) mit ihren – mit viel Spielfreude und beachtlicher Präzision ausgeführten- Beiträgen zu einem überaus gelungenen Konzertabend bei. Auch das P-Seminar „Songwriting“ (Leitung Gerd Semle) stellte die Ergebnisse seines zweijährigen Kreativprozesses („Hold on“, Dreaming universe“ und „Ganz egal“ ) zur Begeisterung der Zuhörer vor.

Innerhalb der vielen solistischen und kammermusikalischen Beiträge sei auf die künstlerische Präsenz der vier Abiturientinnen und Abiturienten (Annika Hartmann Gesang, Dominic Angler, Klavier, Klara Theobald Querflöte, Philipp Möhringer Cello) hingewiesen, die in diesem Jahr die Additumvariante des Musikabiturs ablegen werden.
Diese glänzten nicht nur in den Konzerten des Gymnasiums als Solisten, sondern waren auch während der ganzen Oberstufe in verschiedenen Ensembles engagiert, wofür ihnen der Fachbetreuer besonders dankte.
Neben zwei Trios von Joseph Haydn, der Romance für Cello ( Philipp Möhringer) beeindruckte die junge Sopranistin Annika Hartmann in „Wouldn‘ it be lovely aus „My fair lady“ und „Sound of music“ mit warmen Timbre und inniger Musikalität.

Ein Glanzlicht war ebenso der Auftritt der Band der Sing und Musikschule Steigerwald unter Leitung von Andreas Leins, welche mit zwei Stücken („Take me to Church“ und „Someone mixed my medicine“) ein schönes Beispiel gaben für die musikalische musikalische Kooperation der Sing und Musikschule und des Steigerwald Gymnasiums.

Langanhaltender und begeisterter Applaus für alle Beteiligten, als zum Schluss des Konzertes die durch das Abitur ausscheidenden Musiker und Musikerinnen mit einem Blumengruß den Dank der Fachschaft dafür entgegennahmen, für so viele Jahre das musikalische Profil der Schule mit geprägt zu haben, wie die charmanten Moderatorinnen Selina Dietrich, Emilie Rehberger und Gina Wenner zuvor deutlich gemacht hatten.