Musik

 

           

Unsere Fachschaft mit den Kollegen:

  • Herr Michael Kütt
  • Frau Katja Rappelt
  • Herr Gerd Semle
  • Frau Christine Gumann
  • Herr Franz Huber

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Konzept der Chormusik am Gymnasium Wiesentheid

Am Gymnasium Wiesentheid gibt es für alle Altersstufen die Möglichkeit, sich aktiv und gezielt mit Chormusik auseinanderzusetzen (vgl. Graphik). Stets begleitet von Stimmbildung und Atemtechnik werden intensiv Chorwerke vom Mittelalter bis zur Moderne einstudiert und bei verschiedenen Gelegenheiten (vgl. Übersicht) zu Gehör gebracht. Dabei wird der Chor durch Instrumentalisten aus den eigenen Reihen begleitet. Bei den Auftritten gilt stets der Grundsatz, dass Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 12 sowie Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums und sogar benachbarter Schulen zusammen musizieren und große Chorprojekte umsetzen, die stets unter einem bestimmten Motto stehen. Auch Eltern und Ehemalige können zur bestehenden Chorformation dazukommen. Nicht nur durch hervorragende Chordisziplin, sondern auch durch die sichtbare und hörbare Freude am chorischen Singen und Musizieren gilt der große Schulchor als musikalisches Aushängeschild unseres Gymnasiums.



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Frühlingskonzert 2018


(Fotos: A.W.) 

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Weihnachtskonzert 2017:

Mit dem Thema „Heut’ ist der Tag der Freude“ ist zu allererst die Freude über die Geburt Jesu gemeint, daneben steht aber auch die Freude über die Rückkehr in die nun fertig renovierte, wunderschöne Mauritiuskirche, wie Schulleiter Hilmar Kirch bei der Begrüßung der überaus zahlreichen Besucher herausstellte. Sein Dank galt zudem dem gastgebenden Hausherrn, Dekan Peter Göttke, der das barocke Juwel für das 25. Advents- und Weihnachtskonzert (Gesamtleitung: Franz Huber) des Gymnasiums Wiesentheid zur Verfügung stellte.

Traditionell ist der erste Teil des Konzerts der Zeit der Erwartung, dem Advent gewidmet. So stimmte der große Chor, in den erstmals die Musikklasse der 6. Jahrgangsstufe integriert war, mit einem Advent-Jodler, dem Adventshymnus „Veni, veni, Emanuel“ und „Waiting for the Lord“ gefühlvoll und dennoch beschwingt ein.

Hervorragendes solistisches Können zeigten sowohl Marina und Melissa Haissig an den Blockflöten, als auch Rebecca Möhringer (Altblockflöte) und Rachel Fromm an der großen Orgel des Gotteshauses mit Werken von Georg Philipp Telemann.

„Im Stall an der Krippe“ war der nun folgende Abschnitt betitelt. Hier zeigte der Chor, dass er sich scheinbar mühelos und stilsicher durch die Kompositionen verschiedener Jahrhunderte bewegt. So wurde in einer modernen Fassung „Zu Bethlehem geboren“ ebenso überzeugend interpretiert wie das „Puer natus in Bethlehem“ aus einer Handschrift des 14. Jahrhunderts. Sehr innig erklang darauf das bekannte Wiegenlied „Still, still, still“ aus Salzburg (1819).

Zwei instrumentale Beiträge, präzise vorgetragen von Querflöten und Klavier (Helen Lutz, Leonie Sendner, Eva Metzner) und ein pfiffiges Potpourri mit englischen Weihnachtsliedern (Projektorchester, Leitung: Katja Rappelt) leiteten über zu den Stücken von Rockband (Leitung: Gerd Semle) und Bigband (Leitung: Michael Kütt). So erklang das berühmte „Happy Christmas“ von John Lennon eindrucksvoll mit Solisten der Oberstufe und den Musikklassen der 5. und 6. Jahrgangsstufe. Mit viel Verve wurde „Viva la Vida“ dargebracht, ebenfalls unterstützt durch die silbrig hellklingenden Stimmen der Musikklasse der 6. Jahrgangsstufe. Einen Ausflug nach Amerika gestattete sich die Bigband des Gymnasiums. Augenzwinkernd und jazzig beschwingt wurde „’Zat You, Santa Claus?“ und „Santa Baby“ mit der souveränen Sängerin Agatha Heinold präsentiert.

Zurück zum weihnachtlichen Geschehen ging es nun mit Kompositionen, die den Stern in den Mittelpunkt stellten. Neben der Darbietung des großen Chores („Ich frage den Stern“) stellte auch die Musikklasse der 5. Jahrgangsstufe mit ihrem Beitrag die Frage: „Siehst du die Sterne?“ (Clemens Bittlinger). Hier zeigte sich, dass die jüngsten Akteure nicht nur singen, sondern auch schon recht gewandt mit verschiedenen Instrumenten umzugehen verstehen. Dies bewies auch die Musikklasse der 6. Jahrgangsstufe mit ihrem in spanischer Sprache freudig vorgetragenem Weihnachtslied „A La Nanita Nana“. Nicht fehlen durften auf dem Weg nach Bethlehem die „Three Kings of Orient“. Eine reizvolle Komposition für Chor und Solostimmen im Wechsel, in der die Könige (Wilfried Jugl, Heinz Dürner, Andreas Liebald) einzeln und im dreistimmigen Satz zu Worte kamen. Mit einer überzeugend und virtuos vorgetragenen Arie von Eugène Bozza zeigten Lea Köhler (Saxophon) und Sven Zimmermann (Klavier) ihr Können.

Im mit „Lob und Preis“ überschriebenen letzten Teil des Konzertes war ein Lied der Piffari („Venite adoriamo“) aus Italien zu hören, bei dem neben den Streichern (Christine Gumann, Katja Rappelt, Gerd Semle) auch Blockflöten in verschiedenen Lagen (Melissa Haissig, Marina Haissig, Rebecca Möhringer, Evi Semle) zu hören waren. Souverän und anpassungsfähig wurden alle Chorstücke im Wechsel von Rachel Fromm und Svenja Friedrich begleitet wie auch das abschließende „Joy to the world“ und, ganz dem Motto des Konzerts entsprechend, „Heut’ ist der Tag der Freude“.

Der lang anhaltende, stürmische Applaus zeigte nun die Freude des Publikums an diesem sehr gelungenen Konzert. Eine Freude, die sicher auch Pfarrer Silverius in Tansania erreichen wird, dem für seine Projekte die Spenden des Weihnachtskonzertes zukommen werden.

(Text: Markus Henneberger / Bild: Elmar Halbritter)

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