Schüler des LSH-Wiesentheid säen Eicheln im Gemeindewald

Die Schüler der Klassen 5a und 5b des Gymnasiums Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid säten vergangene Woche unter der Leitung des Försters Stefan Kraus Eicheln im Wiesentheider Gemeindewald. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Frau Köhler und Herrn Katzenberger.

Ziel dieses Projekts ist es, herauszufinden, welche Saatmethoden arbeitssparend und dennoch erfolgversprechend sind. Aufgrund des Klimawandels wird es immer wichtiger, Bäume zu setzen, die auch extremer Hitze standhalten können. Die Eiche verträgt Trockenheit und heiße Sommer wegen ihrer tiefreichenden Wurzeln besser, als manche anderen Baumarten. Aus diesem Grund wurden nun mehrere Saatflächen für Eichen in der Größe von 25 m² angelegt.

Auf einem dieser Beete wurden Nadelstreu und Rohhumus von den Schülern komplett entfernt und die Eicheln in den Sandboden gesät. Auf einer anderen Fläche wurden nur Furchen gezogen, zur Aufnahme des Saatguts. Besonders effizient war die Saat mittels eines Pflanzgeräts, durch dessen hohlen Stiel die Eicheln direkt in das vorgestochene Pflanzloch fielen. Die nächsten Jahre werden zeigen, welche der Saatmethoden besonders erfolgversprechend sind.

Die Schüler hatten viel Spaß bei der Arbeit und bauten mit dem Material, das sie vom Boden entfernt hatten, drei Tipis, die zum Beispiel auch Tieren Schutz bieten können. Mit dieser Aktion leistet das LSH, das schon seit vielen Jahren den Titel Umweltschule trägt, einen nachhaltigen Beitrag für die Zukunft des Gemeindewaldes.

Text: Dietmar Katzenberger / Fotos: Jutta Köhler