Online-Schülerzeitung ELESHALER 2014/15

Über die Sydney Harbour Bridge klettern ist der Hammer

Australien – Sonne, Strand, Meer. Wer träumt nicht von einem Urlaub in dem für seine Goldstrände bekannten Land? Die fünfzehnjährige Hanna Rausch aus Stadelschwarzach hat ihren Traum verwirklicht und an dem Austauschprogramm des BJR (Bayerischer Jugendring) teilgenommen. Sie verbrachte knapp drei Monate in einer australischen Gastfamilie und besuchte dort das „Star of the Sea-College“ in der Nähe von Melbourne. Ihre Reise begann mit dem Hinflug am 13. Februar 2015 und endete Anfang Mai. Dabei hat sie sehr viele Erfahrungen und Eindrücke gesammelt, die ich euch nun schildern will. Hanna in Schuluniform

Ablauf der Bewerbung beim Bayerischen Jugendring

Hanna besuchte zahlreiche Informationsmessen, da sie schon immer von der Idee, einen Auslandsaufenthalt für ein halbes Jahr zu machen, begeistert war. Leider ist dies, wie wir alle wissen, sehr kostspielig und um eine gute Organisation zu finden, sehr zeitaufwändig. Daher setzte sie sich mit unserem Direktor, Herrn Kirch, in Verbindung, der ihr den Austausch für eine verkürzte Zeit mit dem Bayerischen Jugendring nahe legte.
Nun nahm alles seinen Lauf und Hanna füllte eine Menge Formulare aus, zudem schrieb sie einen Bericht auf Englisch über sich selbst, um eine passende Austauschpartnerin in Australien zu finden. Im Nachhinein zeigte sich, dass die Organisation einen tollen Job gemacht hatte, da Hanna dort enge Freundschaften geschlossen hat.
Nach einer langen Wartezeit kam endlicher ein großer Umschlag mit der Post, bei dem Hanna schon befürchtete, es wäre ihre eigene, zurückgesendete Bewerbung. Doch als sie ihn öffnete, stellte sich heraus, dass es die Bewerbung von Ellen, ihrer Austauschpartnerin, war.

 Abflug, Ankunft, erste Eindrücke

„Ich bin so nervös und irgendwie etwas überfordert, weil ich noch nie so auf mich alleine gestellt war. Aber will jetzt endlich ankommen, keine Lust mehr zu sitzen!! :D“ Das war ihre SMS an mich, als sie in Singapur zwischenlandete. Alleine war Hanna Gott sei Dank nicht, jedoch hatte sie die vierzig weiteren, ebenso aufgeregten, Austauschschüler und die Flugbetreuer vorher noch nie gesehen. Nach insgesamt 23 Stunden Flug kam sie endlich in Australien an und lernte ihre Gastfamilie, sowie das neue Zuhause im unbekannten Melbourne kennen.
Gleich am ersten Tag sind sie zum Strand, der nur fünf Gehminuten entfernt war, gegangen und Hanna war sofort von der Landschaft und den Menschen dort begeistert. Egal wann ich mich nach ihr erkundigte, ging es ihr dort super und sie kam aus dem Schwärmen nicht heraus.

Unterschiede zu Deutschland – Schule, Land, Leute

Die Schulen in Australien sind vergleichbar mit denen, die man im Fernsehen sieht. Sie haben lange, dafür wenige Schulstunden. Außerdem ist alles hoch modernisiert in Sachen Technik. Jeder Schüler dort hat ein Mac Book und alles geht über PowerPoint und Beamer, sie haben zehn unterschiedliche Tage, jedoch fängt jeder um 8.35 Uhr an und endet um 15.15 Uhr. Damit die Schüler wissen, welcher Tag unterrichtet wird, gibt es einen Kalender, auf dem die Zahl steht, welcher der zehn Unterrichtstage heute dran ist. Anfangs sehr verwirrend, sagt Hanna, war, dass sie ein sogenannten „Homeroom“ und „Assemble“ haben, die wir als Klassenleiterstunde und Schulversammlung ansehen würden. Dies jedoch jeden Tag. Zudem ziemlich amüsant ist, dass die australischen Schüler beispielsweise zwischen „Kochen“ und einem weiteren Unterrichtsfach, wie „Krankheit & Gesundheit“, wählen können. Ebenso ist es in Australien üblich, Schuluniformen zu tragen. Nach Hannas Meinung stärkt dies die Gemeinschaft und sorgt für Gleichheit zwischen den Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft. Schuluniform ist aber viel mehr, als nur bestimmte Kleidung zu tragen, es heißt nämlich zudem, dass man seine Haare weder färben, noch offen tragen darf, sowie jegliche Kosmetik und Schmuck untersagt ist. Außerdem ist es dort üblich, dass Jungs und Mädchen in der Schule getrennt werden, um die Religion, beispielsweise in streng katholischen Schulen, ausleben zu können und die Konzentration zu fördern. Hanna selbst war an einer katholischen Mädchenschule. Sie empfand es allerdings nicht als störend, da an ihrer Schule nicht die Religion im Mittelpunkt stand, sondern vor allem Sport und die Gemeinschaft.
Über Australiens Landschaft hört man häufig, dass es wie ein Paradies sei. Doch stimmt das wirklich? JA! Hanna bezeichnet es ebenfalls als Paradies und beschreibt das Meer so, wie wir es aus Filmen über Australien kennen.
Besonders beeindruckend findet sie, dass in Australien überall Wasserspender aufgestellt sind, egal ob am Bahnhof, am Strand oder mitten in der Stadt. Die Australier nutzen das Grundwasser und jeder kann sich daran bedienen.
Wirklich schade findet Hanna, dass viele Australier keinen Wert auf die Umwelt legen. Dies zeigt sich darin, dass man für die Plastiktüten im Supermarkt nichts bezahlen muss und sogar für eine einzelne Flasche eine Tüte mit bekommt. Zudem wird dort kein Wert auf Mülltrennung gelegt. In Schulen wird dieses Thema häufig besprochen und auch versucht, umzusetzen, jedoch erfolglos.
Nun zu dem Essen – Hanna ist sprachlos. Fleisch und noch einmal Fleisch. Das Vorurteil, Australier würden große Mengen an Fleisch zu sich nehmen, hat sich bestätigt. Manchmal sogar mehrmals am Tag gab es Fleisch in den verschiedensten Variationen. Das liegt vor allem daran, weil Hühnchen und Lamm dort besonders billig sind und ab und an sogar Gemüse teurer war.
Ein anderer ziemlich lustiger Aspekt ist, dass der Rasen vieler Australier aus Plastik ist. In der Schule, war es laut Hanna, noch verständlich, jedoch zuhause im Garten? Dies liegt daran, dass der Boden zu trocken und die Sonne zu heiß ist.
Die Mentalität der „Aussies“ ist extrem offen und locker, berichtet Hanna. Sie trennen privates und berufliches nicht und fragen gerne mal nach, was man am Wochenende macht. Das empfand Hanna als sehr angenehm und äußerst nett.

Das Leben in einer Gastfamilie

Die Häuser sind wie ein typisches amerikanisches Haus. Die hohen Decken, das eher offene Wohnen und die Einrichtung. Hanna schwärmt, dass sie bei einer tollen Familie untergekommen war, mit einem großen Haus, das wirklich toll aussah und in einer fantastischen Gegend liegt. Des Weiteren hat Hanna viele Eindrücke sammeln können, da ihre Gastfamilie ihr viel von Australien gezeigt hat. Beispielsweise sind sie nach Sydney geflogen, auf eine Familienfeier nach Neuseeland gereist, sind die Great Ocean Road entlang gefahren und haben in einem Strandhaus auf den Philipp Island, sowie in Anglesea genächtigt. Das Highlight war, erzählt Hanna, das Surfen und dass sie über die Sydney Harbour Bridge geklettert sind. „Das war eine der besten Überraschungen, die mir je gemacht wurde! Ich hatte so ein Glück! Ist echt Hammer!“, erzählt sie.

Als Fazit des Australien-Austausches stellt Hanna fest, dass sie im Umgang mit der englischen Sprache viel sicherer geworden ist und auch ihr Selbstbewusstsein enorm gestärkt wurde. „Ich würde es jedem weiter empfehlen, es hat meinen Horizont erweitert. Außerdem habe ich dort enge Freundschaften geschlossen und freue mich auf meine Austauschpartnerin, wenn ich sie im Zeitraum von Ende November bis Anfang Februar bei mir und im Steigerwald-Landschulheim begrüßen darf“, sagt Hanna abschließend. Ganz herzlich bedankt sie sich bei Frau Burkard für ihr sehr nettes Empfehlungsschreiben und nochmals bei unserem Schulleiter Herrn Kirch dafür, dass er sie auf den Bayerischen Jugendring aufmerksam machte und so den Austausch ermöglichte.

Lena Christel, 10d

Wir bekommen endlich eine Sprechanlage

In diesem Schuljahr gibt es viele Verschönerungs- und Modernisierungsarbeiten hier am LSH. Bereits sichtbar ist dies im Aufenthaltsraum der Oberstufe. Dieser wurde neu gestrichen, neue Regale und Sofas machen den Raum gemütlich und laden zum Entspannen ein. Die Flurbereiche im Oberstufenbau erhielten einen individuellen Touch. Jeder LSH-Schüler durfte hier seinen farbigen Handabdruck verewigen.

Die größte Modernisierungsaktion allerdings läuft derzeit noch. Wichtige Informationen werden bisher nach dem „Rundschreiben-Prinzip“ verteilt: Im Sekretariat wird zuerst der wichtige Text abgetippt und anschließend von einer Person in eine Klasse gebracht. Der Lehrer liest die Information dann vor und ein Schüler bringt den Zettel dann weiter in die nächste Klasse. Da der Zettel nicht immer in allen Klassen ankommt, wird nun eine Sprechanlage eingebaut. Im Gefahrfall, wie zum Beispiel bei einem Amoklauf, ist die schnelle Information von Schülern und Lehrern sehr wichtig. Durch die Ausstattung des Schulgebäudes und der Räume mit Sprechanlage wird das LSH sicherer. Des Weiteren sollen alle Klassenzimmer mit Beamer ausgestattet werden. Das erleichtert den Unterricht. Viele Schüler freuen sich über die Verbesserungen.

Alina Holler 7a, Lillith Stöcker 7b

Wiesentheid nimmt Asylbewerber auf

Wir haben hier in Wiesentheid elf Asylbewerber, die aus Somalia und Äthiopien kommen

Aufgrund ihrer schlechten Überlebenschance in ihrem Heimatland haben sie sich auf den Weg nach Europa gemacht. Sie waren teilweise 2 ½ Jahre unterwegs, dabei ca. 8-14 Tage durch die Wüste mit wenig Essen und wenig Wasser. Als sie in Libyen angekommen sind, haben sie dort gearbeitet, um Geld für die Überfahrt nach Italien zu verdienen. Einige von ihnen sind in einem Schlauchboot mit 127 Leuten über das Meer gefahren. Nachdem sie Italien erreicht hatten, haben sie sich dort eine Zeit lang aufgehalten. Dabei hatten sie keine Unterkunft und haben auf der Straße gelebt. Sie sind weiter nach Deutschland gereist und wurden in Zirndorf oder München ins Auffanglager gebracht. Da in Wiesentheid im Altort ein unbewohntes Haus frei stand, entschloss ich der Landkreis ein Teil der Asylbewerber in dieser Gemeinschaftsunterkunft auf zunehmen. Da sie noch einige Lebenswichtige Dinge lernen mussten, hat sich eine Gruppe von Helfern aus Wiesentheid zusammen gefunden, um ihnen die Dinge des täglichen Lebens wie z.B. Kochen, Putzen, die Bedienung der Waschmaschine usw. beizubringen. Mittlerweile sind sie sehr selbstständig, versorgen sich selbst und fahren täglich mit dem Bus in die Berufsschule. Um Essen, Trinken, Kleider usw. zu kaufen, bekommt jeder im Monat einen Geldbetrag, da sie in den ersten neun Monaten nicht arbeiten dürfen. Doch mit diesem Geld müssen sie nicht die Miete zahlen, das übernimmt der Landkreis. Um Handys und Kleider zu bekommen, gab es eine Umfrage bei Facebook, ob jemand etwas spenden könne. Das Handy brauchen sie, damit sie wenigstens ein bisschen Kontakt zu ihrer Heimat haben. Um Sport zu treiben, spielen sie zum Beispiel im wiesentheider Fußball Verein mit oder nehmen auch bei Aktionen wie bei dem Wiesentheider Kirchweihlauf teil.

Valentina Ruppert, Sophie Grunewald 7c

Die SMV plant neue Aktionen

Am 17.11. und 18.11.14 fand das traditionelle Klassensprecherseminar in der Aula unserer Schule statt. Teilgenommen haben alle Klassensprecher, die Schülersprecher und SMV-Mitglieder des Steigerwald-Landschulheims Wiesentheid. Es begann mit einem Mittagessen in der häuslichen Kantine. Im Anschluss daran versammelten wir uns in der Aula, in der wir dann von den Leitern des Seminars begrüßt und in die Themengebiete des diesjährigen Klassensprecherseminars hier am LSH-Wiesentheid eingeführt wurden. Die Leitung bestand aus den Lehrern Herrn Fröhlich und Frau Burkard, sowie unseren vier Schülersprechern Janna Seufert, Tim Wurlitzer, Leo Seufert und Fabia Junker. Im weiteren Verlauf sammelten wir Vorschläge für Verbesserungen an unserer Schule.
Themengebiete waren dieses Jahr unter anderem Technikkurse, SMV, Oberstufenzimmer, Umweltschule, Mottotage, Schulfest, Schüler-helfen-Schüler und die allgemeine Verschönerung unserer Schule. Im nächsten Schritt teilten wir uns in Arbeitsgruppen auf.
Nun werden wir euch vier dieser Vorschläge näher erläutern.
Zum einen überlegten wir uns, ob man Technikkurse für Lehrer und Schüler in unserer Schule als Pflicht-/bzw. Wahlfach anbieten sollte. Besonders für die Oberstufe wäre es sehr hilfreich, wenn Intensivkurse angeboten werden würden, da es von Vorteil ist sich mit dem gängigen MS Office-Programmen für beispielsweise Seminararbeiten oder Referate auszukennen. Zudem wäre es sicher auch für einige Lehrer eine gute Möglichkeit, noch einmal ein Kurs für den Umgang mit Beamer etc. zu absolvieren, um Schülern das Lernen durch anschauliche Mittel zu vereinfachen. Diese könnten z.B. vor Lehrerkonferenzen abgehalten werden.
Des Weiteren wurde das Thema Mottotage besprochen. Dabei sollen sich Schüler und Lehrer an ausgewählten Tagen nach einem bestimmten Motto anziehen. Zum Beispiel einen Jogginghosentag oder einen „heute-mal-anders“-Tag, bei dem man sich wie das jeweilig andere Geschlecht verkleiden könnte. Dies wäre sicher lustig und würde die Schulgemeinschaft, als auch das Lehrer-Schüler-Verhältnis verbessern. Fraglich bleibt dabei natürlich, ob die Lehrer dabei mitmachen. Wir werden sehen.
Der dritte Vorschlag, den wir euch an dieser Stelle näher erklären wollen, ist das Thema Umweltschule. Das Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid ist bekanntlich eine und wir möchten diesem Status auch gerecht werden. Um in dieser Sache etwas zu machen, würden wir gerne Zeitschaltuhren installieren lassen, Energiesparlampen und Mülleimer mit inbegriffener Mülltrennung (wie beispielsweise an Bahnhöfen) einführen. Außerdem würden wir es äußerst nützlich finden, wenn Fahrgemeinschaften am schwarzen Brett unserer Schule ausgehängt werden. Wenn weniger Autos zur Schule fahren, kann man die Umwelt schonen.
Zuletzt ist noch anzumerken, dass die SMV bei dem diesjährigen Klassensprecherseminar am LSH besprochen hatte, mehr Aktionen einzuführen. Das restliche Schuljahr 2014/15 werden wir einen Kuchenverkauf alle zwei Monate durch Spenden der Klassen durchführen. In den Zwischenmonaten wollen wir speziellere Aktionen, wie Hot Dog-, Smoothie-, Obstsalat- oder Waffelverkauf, einführen. Natürlich bleiben unsere traditionellen Hauptaktionen, wie der Nikolausverkauf und die Valentinstagsaktion, erhalten. Zudem haben wir drei neue Hauptaktionen mit einbezogen. Zum einen die Halloweenparty für Unterstufe, welche mit großem Erfolg bereits stattgefunden hat. Außerdem ist noch eine Osteraktion geplant, sowie eine Faschingsaktion. Die Faschingsaktion wird ähnlich wie die Halloweenparty ablaufen, indem wir einfach eine Feier für die Unterstüfler organisieren, bei der sie sich verkleiden können.
Wie bei jedem Klassensprecherseminar stellten wir am Schluss unserem Schulleiter, Herrn Kirch, unsere Ergebnisse vor und vereinbarten, dass ein weiteres Klassensprecherseminar zum Halbjahr organisiert wird und dass wir unsere Vorschläge bei einer Lehrerkonferenz vorstellen dürfen.
Zum Schluss können wir sagen, dass wir unser diesjähriges Klassensprecherseminar mit guten Ergebnissen abgeschlossen haben.

Fabia Junker, Lena Christel, Hanna Rausch, Julia Eger (alle 10d)

 

Weil wir uns gern verkleiden

Damit es auch für die jüngeren Schüler an unserer Schule genug Aktionen gibt, veranstalteten wir, die Schüler Mitverantwortung des LSH-Wiesentheid, mithilfe der Schüler der Unterstufe, der MINI-SMV, auch in diesem Jahr wieder eine Halloweenfeier. Diese fand am Mittwoch, dem 22.10.2014, von 17-20 Uhr statt und wir begrüßten mit Freude über 40 Schüler der 5.-8. Klassen in der Aula unserer Schule.
Ob Hexe, Vampir, Skelett oder Dämon – fast alle Schüler kamen mit kreativen Verkleidungen und viele nahmen auch an unserem Kostümwettbewerb teil. Die Jury bewertete nach der Kreativität, der Performance und dem Aussehen, während Matthias Weikert durch das Programm führte. Zum Schluss gewann den Wettbewerb Nicole Hart, verkleidet als Skelettzombie mit Störungen. Sie erhielt einen 10 Euro Gutschein fürs Kino. Neben dem Kostümwettbewerb gab es auch noch spaßige Partyspiele, wie Klopapierschlange, lustige Staffelläufe oder Limbo und natürlich auch tolle Musik zum Tanzen.
Die Lehrkräfte, Herr Weiß und Frau Burkard, nahmen auch an dem Spaß teil und unterstützten uns auch schon bei den Vorbereitungen. Für die Versorgung der Schüler brachten die Eltern kleine Snacks, wie Salzstangen, Wackelpudding, Gummibärchen, Muffins und Kuchen mit und wir verkauften dazu leckere Cocktails.
Den Schülern hat es sehr gefallen, einige fanden es nach eigener Aussage wunderbar und deswegen wird auch nächstes Jahr wieder eine Halloweenfeier stattfinden.

Selina Wenner, Q11; Lilli Colditz 5a

 

4. Klassen am LSH

Die drei vierten Klassen der Nikolaus-Fey-Grundschule, aus Wiesentheid, werden in diesem Schuljahr hier bei uns am LSH unterrichtet. Die Klassen wurden an unsere Schule ausgelagert, weil im Schulgebäude der Volksschule zu wenig Platz ist. Früher mussten die 4.Klässler nach Kleinlangheim fahren, sodass jetzt alle froh sind, dass die lästige Fahrerei wegfällt. Derzeit werden die Grundschüler in den Räumen 117, 118 und 119 unterrichtet. Die Klasse 4a, die jetzt im Klassenzimmer 119 zuhause ist, findet es hier sehr schön. Besonders lobenswert finden sie die Pausen, doch ihrer Meinung nach sind die neuen Räume etwas zu klein, was etwas verwundert aber bei den Kleinen steht viel mehr Zeug rum, als bei uns am Gymnasium, wie man auf den Bildern ja auch sehen kann.
Die Schüler der Klasse 4a haben einen positiven Eindruck von den Schülern des LSH. Im Großen und Ganzen finden sie die Schüler am LSH sehr sympathisch. Die Mehrheit der Schüler würde gerne auch nach der 4. Klasse auf unsere Schule gehen, weil sie sich schon sehr gut hier eingelebt haben.

Alina Holler, Lillith Stöcker (7c)

 

Schüleraustausch Liberec – Wiesentheid

Eine unvergessliche Woche

Am Mittwochmorgen, den 01.10 2014 ging es für uns los mit dem Zug nach Liberec. Nach 4-maligem Umsteigen und ca. acht Stunden Fahrt kamen wir endlich in Liberec an und wurden von unserer Austauschklasse zwar etwas schüchtern, aber auch sehr freundlich empfangen. Dann ging es für jeden von zu den Austauschpartnern, um dort die Familie kennenzulernen und um uns von der anstrengenden Fahrt auszuruhen.
Am nächsten Tag in der Früh trafen wir uns alle am F. X. Saldy Gymnasium, um uns untereinander bekannt zu machen, wobei schon erste Sympathien entstanden. Dann gingen wir in acht schon zuvor festgelegte Gruppen zusammen und suchten uns eins von acht vorgegebenen Themen aus, die wir nun zusammen in Tschechien und Deutschland bearbeiten sollten, was sich als sehr amüsant und informativ heraus stellte. Nach dem Mittagessen in der Schule fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt und bekamen dort in den eingeteilten Gruppen, eine deutsche Führung durch die Stadt von Oberstufenschülern des Gymnasiums. Anschließend besichtigten wir das große Rathaus der Stadt von innen.
Tags darauf trafen wir uns um 7.50 Uhr am Rybnicek, einer Bushaltestelle, um uns dort zu versammeln und gemeinsam mit dem Bus nach Prag zu fahren. Dort besichtigten wir viele interessante Dinge, wie die Prager Burg und die Karlsbrücke zu Fuß. Um die Mittagszeit hatten wir dann noch Zeit, Prag auf eigene Faust zu erkunden. Danach ging es für uns schon wieder mit dem Bus zurück zu den Familien.
Das Wochenende war für die Austauschfamilie frei zu gestalten, aber die meisten von uns trafen sich im Forum, eines der Einkaufszentren in der Stadt, oder zu anderen Aktivitäten.
Schon sehr früh am Montagmorgen ging es für uns zu einer 12 Kilometer langen Wanderung in das Isergebirge. Anschließend fuhren wir mit dem Bus erneut in die Schule, um ein wiederholtes Mal an unseren Projekten zu arbeiten, die wir dann im April 2015 in Wiesentheid vorstellen werden.
Am Dienstag machten wir dann einen Ausflug in das alte Dorf Harrachov. Dort besuchten wir eine Glasbläserei und ein Glasmuseum, daraufhin wanderten wir noch zu einem Wasserfall, der ein gutes Motiv für viele Bilder war. Danach hatten wir noch Zeit, um den letzten halben Tag mit unseren Austauschpartnern zu genießen.
Mittwochmorgen ging es für uns schweren Herzens nach Hause, der Abschied fiel uns allen sehr schwer und es flossen auch ein paar Tränen, aber nach so einer schönen Woche freuen wir uns alle auf das Wiedersehen im April.

Theresa Wolf & Amelie Wicher, (9c)